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D.Evilll's Horrorschmiede - Autorenseite
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Gedanken

Hier schreibe ich über meine neuesten Eindrücke und Erlebnisse aus der Welt der Bücher und Autoren. Alle Beiträge geben nur meine persönliche Meinung wieder, und sind nicht unbedingt immer ernst gemeint.

Wer mich kennt, weiß um meinen sarkastischen Humor - und wer nicht, der wird mich hier kennenlernen!

 

 Gerne könnt ihr auch direkt Kontakt mit mir aufnehmen.

 

Gute Bücher, schlechte Bücher ...

Es gibt viele gute Bücher, viele gute Autoren. Aber genauso viele sind die Erwähnung nicht wert. Ich denke hier nicht an die vielen Indie-Autoren, die  in der letzten Zeit eine beachtliche Resonanz erzielen (und mittlerweile erheblich die Margen der Profis schmälern) - nein, ich meine genau diese Profis! Ich habe in den letzten Jahren mehr schlechte als gute Bücher gelesen, einige davon sogar nur quer. Warum diese Leute von einem Verlag gefördert werden, obwohl es weitaus bessere 'Unabhängige' gibt, ist mir ein Rätsel.

 

The beginning ... (August 2012)

Alles begann vor langer Zeit, als die Wiesen noch grün waren, und ... was soll der Quatsch?

Ich schreibe schon seit ewiger Zeit, nur habe ich nie die Muße gehabt, ein Buch auch zu Ende zu bringen. Ich hatte nicht vor, auf Verlagssuche zu gehen. Irgendwann habe ich mir ein Kindle gekauft, für „zum Lesen zwischendurch“. Es lag lange Zeit nur herum, doch als wir im August 2012 ans Meer gefahren sind, um ein paar Tag auszuspannen, habe ich es hervorgekramt und ein paar E-Books aufgespielt. Bei Amazon die Top 100 durchgesucht und gezogen, was das Zeug hält!


Am Tage, als der Regen kam ... ja da hab ich dann angefangen zu lesen. Eine interessant klingende Titelbeschreibung, ein relativ gutes Cover. Der Autor? Unbekannt, aber das heißt bei mir nichts, Andreas Eschbach kannte ich auch vorher nicht, und sein „Das Jesus Video“ hat mich umgehauen.

Dieses „BUCH“ leider nicht: Klang nach einem Remake von Kings genialer Kurzgeschichte "Das Floss", war aber nicht annähernd so spannend. Und nach gefühlten 30 Seiten war Schluss! Bitte? Was war das denn?

Das zweite Buch war noch kürzer. Obwohl gut geschrieben, in Gedichtform (echt toll gemacht), kamen in mir so langsam die Zweifel auf. Ich habe soeben in zehn Minuten ein Buch für -,99 EUR gelesen, was geht da ab?

Mein dritter Versuch war ein episches Werk, ebenfalls ein (mir) unbekannter Schreiber, der schon viele Werke veröffentlicht hat. Ich möchte hier nicht auf die Formatierung des Werkes als E-Book eingehen, die fand offensichtlich nicht statt, aber der Schreibstil war recht gut. Mal, abgesehen von den Rechtschreibfehlern, ein echtes Highlight. Dachte ich ...

Bei ca. 300 Seiten wird manches Werk so richtig interessant, hier war einfach nur die Luft raus - was vorher spannend zu werden schien, endete in einem Fantasygeschwurbel der Märchenklasse. Ende! Aus!

Das Kindle kam in die Tasche, aber die Idee war geboren: Ich habe drei fast fertige Bücher auf dem Rechner, die könnte ich ja auch anbieten, wie haben die das geschafft, ihre Werke zu veröffentlichen? Huch, so einfach? Bei Amazon?

Kaum wieder im Lande griff ich zur Tastatur, eine neue, kurze Story musste her. Ein Test, ein Versuch, ich brauchte ca. 40 Seiten! Ich habe vier Wochen geschrieben, es sind 129 Seiten geworden! (Lektion 1: ein Buch ist erst zu Ende, wenn es zu Ende ist, egal was man plant ;-)

 


Gesagt, getan ...

Dann ging es los! Normseiten? Was'n das? Okay, ausgegoogelt, Manuskript geändert, Schriftform gewechselt, passt!

Zehnmal habe ich den Text gelesen, und jedesmal kam mir wieder ein Fehler vor die Flinte. Es war zum verrückt werden! Frage an mich selbst: Bin ich blöd? Nein, nur betriebsblind! Es ist kein Phänomen, es ist natürlich, man überliest fehlende Worte, falsche Satzzeichen und einiges mehr. Das wollte ich nicht so stehen lassen. Keiner soll mir nachsagen können, schlampig gearbeitet zu haben. Niemals!

Da habe ich dann wieder gegoogelt, nach professionellen Lektoraten und Besserwissern. Ich habe viele toll gemachte Webseiten gesehen: Bei manchen kann man seinen Text in ein Formularfeld einfügen bekommt spätestens am nächsten Tag eine Rückmeldung. Was bekommt man dafür? Wer steckt dahinter, wer lektoriert? Nee, Freunde, das ist „die Katze im Sack kaufen“, das ist nicht sauber. Ich habe nach seriösen Seiten gesucht, nach Leuten, die ihre Arbeiten genauso ernst nehmen wie ich! Es gibt sie! Sie sind gut! Sie kosten ... Geld!

Und sie sind es wert. Ich habe mich für Christel Baumgart und das Lektorat Mauspfad entschieden und diese Sache nicht eine Minute bereut.

„Die zehn Fehler, die die bei mir finden würden ... das lohnt sich nicht, das krieg ich nie wieder rein“, schrieb mal ein Vielveröffentlicher in einem Forum. Da wird er wohl recht behalten, aber diese Meinung teile ich nicht. Kein renommierter Autor verzichtet auf ein Lektorat. Warum? Weil das fahrlässige Namenstötung wäre. Meine Meinung (die ich mit vielen freien Autoren teile) ist: Wenn ich Geld für etwas verlange, dann muss es funktionieren. Es steht immerhin mein Name drauf ...

 

 

Nun, meine Bücher, die Texte, die ich zum Verkauf anbiete, die sind (dank Lektorat) zu 99% fehlerfrei. Das kostet Geld! Das bin ich mir wert, das sind mir meine Geschichten wert. Das sind die Leser wert! Alles andere wäre nichts weiter als ein „netter Versuch“ anderen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Aktuelles

Weisheit der Woche:

Guter Horror ensteht nicht alleine durch dass Aneinanderreihen von brutalen Handlungen, oder obszönen Worten. Guter Horror hat eine ausgewogene Story als Fundament.

 

D.Evilll

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